„Lifestage“: Facebook neuester Schlag gegen Snapchat!

Die neue Facebook-App für junge Menschen

Dass Facebook nicht mehr zu den coolsten sozialen Netzwerken gehört, ist schon lange kein Geheimnis. Neue, angesagte Plattformen wie Snapchat, Instagram, Musically oder Periscope ziehen die junge Zielgruppe massenhaft an. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass genau jene junge Generation Facebook langsam, aber sicher den Rücken zuwendet.

Diese Entwicklung ist auch Facebook nicht entgangen und aus diesem Grund präsentiert das Unternehmen nun ihre neue App „Lifestage“ für Nutzer unter 21 Jahren. Dies soll ein virtueller Ort werden, wo Erwachsene nicht erwünscht sind. Ist dies nach Instagram Stories nun der nächste Schlag gegen den Konkurrenten Snapchat?

Was genau kann man auf Lifestage machen?

Lifestage ist quasi das was Facebook zur Anfangszeit für die Unis bzw. Stundenten war: Eine Plattform, auf der Schüler mit anderen aus ihrer Schule (oder anderen Schulen aus der Nähe) kommunizieren können. Der große Unterschied ist, dass es sich hierbei um eine Art Videotagebuch handelt. Dabei geht es nicht nur um die schönen Momente, sondern auch um die Dinge, welche den Nutzern nicht gefallen, so heißt es jedenfalls in der Beschreibung von Lifestage.

Hierzu stellt Lifestage den Nutzern bestimmte Fragen, die sie per Video beantworten können. Diese Videos können dann mit lustigen Effekten und Bildchen „aufgepeppt“ werden. Was die direkte Kommunikation angeht, so gibt es bei Lifestage keine eigene Messenger-Funktion. Die Nutzer geben lediglich an, über welche Kanäle sie kontaktiert werden möchten.

Wer kann Lifestage nutzen?

Um sich bei Lifestage anzumelden, wird kein Facebookprofil gefordert, jedoch müssen die Nutzer ihre Schule angeben. Und erst wenn sich genügend Schüler (ca. 20) einer Schule bei Lifestage angemeldet haben, wird diese Schule freisgeschaltet und die Nutzerprofile öffentlich sichtbar.

Aktuell ist das „Facebook für junge Menschen“ nur in den USA und nur im Apple Store verfügbar. Ob und wann es hierzulande erscheinen soll ist noch unklar.